Sa, 12. Sept. 2015, 11 Uhr | Führung: FrauenLeben im 15. Bezirk

„Geschichte ist ein Prozess, eine Rekonstruktion der Vergangenheit aus heutiger Sicht. Der feministische Blick ist dabei wesentlich. Denn ohne eigene Geschichte ist uns Frauen die Möglichkeit einer kollektiven Identität und eines historischen Selbstbewusstseins abgeschnitten, denn jede Frau ändert sich, wenn sie erkennt, dass sie eine Geschichte hat.“ (Gerda Lerner, Historikerin und Pionierin der Frauengeschichtsforschung)

Frauen haben Geschichte nicht erlitten, sondern gestaltet. Aber kaum etwas erinnert an sie. Von den über 6200 Verkehrsflächen in Wien  sind etwa 4.100 nach Personen benannt – nur 329 davon erinnern an Frauen.

Bei diesem Spaziergang geht es um bemerkenswerte Frauen, die im heutigen 15. Bezirk gelebt und gearbeitet haben. Frauen mit unterschiedlichen Lebensbedingungen und Lebensentwürfen: ob Adelige, Bürgerliche oder Proletarierin, Sozialdemokratin oder Christlichsoziale, Schauspielerin oder Politikerin. Dabei werden wir uns auch mit den gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen beschäftigen und über Projekte von und für Frauen im Bezirk reden.

Start: 11 Uhr Reindorfgasse/Oelweingasse | Dauer: ca. 3 Stunden | Kostenlos | Anmeldung und Fahrschein erforderlich

Veröffentlicht von

Dietmar Baurecht

Neben meiner beruflichen Tätigkeit als Koordinator der Kreativwirtschaft im österreichischen Bundesland Burgenland, bin ich als Kultur-Journalist tätig. Hier findet Mann oder Frau also Beiträge, die sich um die Themen KreativWirtschaft, Kultur und Kunst drehen.

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